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Wie weiter mit der Festwiese? +++ Wer muss gehen? +++ "Wir" statt "Ich"

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Ein herzliches Hallo an diesem verregneten Freitag,
ist Euch beim Blick aus dem Fenster heute auch so gar nicht nach rausgehen zumute? Wenn ja, verständlich. Wie wohl die Festwiese all den Regen verkraftet? Die mutiert bei Wetterverhältnissen wie den aktuellen ja gerne zu einer überdimensionalen Schlammgrube. Jede und jeder, die oder der auf dem Weg zur Red-Bull-Arena schon einmal diesen Weg genommen hat, weiß, wovon ich rede. Deshalb ist die Frage einer (Teil-)Befestigung des Areals auch eine, die bei den Planungen zur Neugestaltung des Stadionumfeldes eine wichtige Rolle spielt. Nun handelt es sich bei der Festwiese aber um ein Gartendenkmal von nationaler Bedeutung. Das wusstet Ihr nicht? Ging uns ebenso. Elena Boshkovska und ich haben deshalb beim Landesamt für Denkmalschutz nachgefragt, was es damit auf sich hat, und uns außerdem von RB-COO Jens May erklären lassen, was das für die Baupläne bedeutet. Aber lest selbst.
Für RB Leipzigs Profis ist so ein bisschen Wasser von oben natürlich nicht der Rede wert. Als Coach Jesse Marsch am Dienstag pünktlichst um 15 Uhr zum gemeinsamen Aufgalopp bat, öffneten sich die Himmelsschleusen und es schüttete derart, dass sich ein Teil der anwesenden Betreuer zügig in trockenere Gefilde flüchtete. Und die Kicker? Die hatten schlicht Spaß. Die anwesenden Fans, Journalistinnen und Journalisten sahen viele lachende Gesichter. Mein Kollege Christian Modla hat ein paar von Ihnen eingefangen. Die Bilder findet Ihr hier.
Bestens aufgelegt war auch der Trainer selbst, der sich vorab der Presse stellte. Auffällig: Das “Ich” gibt es im Sprachgebrauch des US-Amerikaners nur dort, wo es sich so gar nicht vermeiden lässt. Marschs Lieblingswort lautet “Wir”. Was der 47-Jährige sonst zu sagen hatte, habe ich zusammengefasst.
Was der Coach neben dem “Ich” außerdem spürbar vermied: jedwede Aussage zur Reduzierung des Kaders. Statt dessen betonte Marsch, wie sehr er sich auf die Zusammenarbeit mit Alexander Sörloth freue, der immer wieder als Leihkandidat gehandelt wird, und bat um Zeit.
“Lasst uns erst einmal anfangen. Wir müssen jetzt miteinander herausfinden, was die beste Entscheidung für jeden Spieler ist.”
Was auf den Einen wie eine Hinhaltetaktik wirken könnte, sagt dem Anderen: Hier will einer keine vorschnellen Entscheidungen treffen, sich selbst ein Bild machen. Kein unsympathischer Zug, wie ich finde. Dass der Kader noch Veränderungen erfahren wird, machte statt Jesse Marsch Vorstandschef Oliver Mintzlaff deutlich. Wo die Reise allerdings genau hingehen soll, verriet der ehemalige Leichtathlet natürlich ebenfalls nicht.
Mein Kollege Guido Schäfer wird da schon etwas konkreter und zeigt ein paar Möglichkeiten auf. Klar ist: Gelingt den RB-Verantwortlichen nach André Silva mit Maxence Lacroix ein weiterer Top-Transfer, wird es noch enger im schon deutlich zu großen Kader.
In Sachen Personal mag es noch die eine oder andere Unklarheit geben. In Sachen Zuschauerrückkehr ist das anders. Da schufen die Spitzen der Staats- und Senatskanzleien der Länder in dieser Woche Fakten. Für RB Leipzig bedeutet das: Zum Heimspielauftakt gegen den VfB Stuttgart dürfen 20.500 Anhänger ins Stadion. Ich habe deshalb nachgefragt, wie die Ticketvergabe organisiert werden soll. Die Partie gegen die Schwaben wird übrigens am 20. August, einem Freitagabend, um 20.30 Uhr angepfiffen. Alle weiteren bereits fixierten Termine findet Ihr hier.
Ich wünsche Euch in ein schönes und hoffentlich trockeneres Wochenende.
Eure Antje Henselin-Rudolph
Leiterin Sport-Desk

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Die EM ist fast Geschichte. Eine Frage bleibt: Wer holt den Titel? Klar, dass Guido Schäfer und Meigl Hoffmann, die nimmermüden Podcastler, da eine Meinung haben. Weitere Themen der “Rückfallzieher” in dieser Woche: Der Skandal-Elfer der Engländer gegen Dänemark und die von Oliver Bierhoff ausgelöste Sushi-Bestellung für Löws verhinderte Helden - bei der Münchner Polizei. Die Freunde und Helfer winkten ab. Außerdem im Angebot: Der RB-Trainingsauftakt mit Jesse Marsch, einem New Yorker, der nasse Handtücher anzündet. Bitter: Das Lok-Pokal-Spiel gegen Leverkusen muss ohne Lothar Matthäus stattfinden. Die Spielberechtigung des Weltfußballers ist im Oktober 2017 über die Wupper gegangen, weil sich Loddar in Herzogenaurach angemeldet hat. Die Rubrik „Was macht eigentlich …?“ beschäftigt mit dem schielenden Opossum Heidi und dem zurückgetretenen Toni Kroos. Ihr wollt reinhören? Dann klickt einfach auf das Bild! 
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