Eberl kommt nicht + Moriba erstmal nach Spanien + Was wird aus den Fans?

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LVZ Direktabnahme – News rund um RB Leipzig
Ein herzliches Hallo aus der Sportredaktion,
kein Pflichtspiel am Wochenende und doch so viele Themen. Es war eine ereignisreiche Woche am und rund um den Cottaweg. Wie so häufig nahm sie gegen Ende noch einmal so richtig Fahrt auf. Aber der Reihe nach.
Zuerst einmal: Ilaix Moriba kehrt vom Afrika-Cup, wo er sich von seiner besten Seite zeigte, nicht nach Leipzig zurück. Noch nicht. Statt dessen zieht es ihn per Leihe für die kommenden gut vier Monate zum FC Valencia. Das bestätigte RB heute Mittag. Ein sprichwörtliches Ende mit Schrecken? Wohl eher nicht. Natürlich lässt sich nicht von der Hand weisen, dass der 19-Jährige, der mit derart opulenten Vorschusslorbeeren in Leipzig ankam, die Erwartungen zu kaum einem Zeitpunkt erfüllen konnte. Moriba wirkte selten so, als wolle er sein Glück bei RB erzwingen. Einen wie auch immer gearteten höchst motivierten Eindruck hinterließ er nicht. In vertrauter spanischer Umgebung soll der Hochveranlagte nun die wieder erlangte Spielfreude weiter kultivieren, soll kicken, kicken, kicken. Und im Sommer wieder erstarkt, mit anderer Einstellung nach Sachsen zurückkehren. Sein Vertrag hier läuft bis 2026. Eine Kaufoption hat Valencia nicht.
Während die unmittelbare Zukunft des Guineers geklärt ist, ist die Frage nach dem Namen des künftigen Sportdirektors am Cottaweg weiter offen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Max Eberl diesen Posten bei Borussia Mönchengladbach mit sofortiger Wirkung aufgibt. Kaum waren die ersten Gerüchte in dieser Richtung auf dem Markt, munkelten einige: Der geht zu RB. Mein Kollege Guido Schäfer war sich schnell sicher, dass es dazu nicht kommen wird. Mehr dazu könnt Ihr hier lesen. Und auch Eberl selbst nahm den Spekulationen heute Nachmittag die Kraft.
“Falls irgendjemand denkt, ich mache das, um den Verein zu wechseln, vergesst das ganz schnell. Ich will einfach raus. Ich will mit Fußball gerade nichts zu tun haben.”
Die Causa Eberl ist übrigens auch eines von mehreren Themen in der 73. Folge unseres Podcasts “Die Rückfallzieher”. Hört gern rein!
Apropos offen: Ungeklärt ist ebenfalls, wie es in Sachen Zuschauerauslastung der Red Bull Arena weitergeht. Der Freistaat verkündete am Dienstag, man wolle zunächst an der 1000-Personen-Obergrenze festhalten. Nicht nur am Cottaweg sorgte das für eine scharfe Reaktion. Vorstandschef Oliver Mintzlaff schloss juristische Schritte nicht aus. Am Mittwoch wurde bekannt, dass sich die Justiz, genauer gesagt der Sächsische Verfassungsgerichtshof, bereits mit diesem Thema beschäftigt. Geklagt hatten zwei RB-Dauerkartenbesitzer. Ich konnte mit einem von beiden sprechen. Am Donnerstag schließlich legte die Initiative “Teamsport Sachsen”, zu der auch RB gehört, einen eigenen Stufenplan für die schrittweise Fan-Rückkehr vor. Mein Kollege Johannes David hat sich näher mit dem Papier beschäftigt. Fazit: Geklärt ist weiterhin nichts. Aber es ist Bewegung drin im Thema, und zwar reichlich.
Zum Schluss noch mein Lieblingszitat der Woche. Es stammt aus dem Interview mit Peter Gulacsi, das Guido Schäfer zu Wochenbeginn geführt hat (das Gespräch in voller Länge findet Ihr hier), und bezieht sich auf den Treffer von Willi Orban beim 2:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg.
“Ich würde gern mal so ein extrem wichtiges Kacktor schießen.”
Ich wünsche Euch ein entspanntes fußballfreies Wochenende! Bleibt gesund und achtet aufeinander!
Eure Antje Henselin-Rudolph
Leiterin Sport Desk

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Anklicken und reinhören: "Die Rückfallzieher"

“Die Rückfallzieher” stehen kurz vorm 75., sind vorfreudig erregt, blasen Luftballons auf, spannen Licherketten - und packen im Hier und Jetzt mit ihren schwieligen Händen heiße Eisen an. Zentrale Frage von Meigl Hoffmann und Guido Schäfer in Podcast-Ausgabe 73: Wer wird Sportdirektor bei RB Leipzig? Der Job ist ewig vakant, hoch dotiert und von existenzieller Wichtigkeit. Weil Gladbachs ewiger Gärtner Max Eberl die Borussen-Heckenschere aus der Hand legt und überdies seit Monaten auf Diät ist, glaubt Hoffmann: „Max wird‘s, der passt zur Salatblatt-Combo am Cottaweg.“ Schäfer hält einen Mann mit internationalem Anstrich für wahrscheinlicher und wirft den Namen Arséne Wenger in den Ring. Der Franzose mit dem blickdichten Haar spricht französisch und könnte den französisch sprechenden RB-Franzosen die Schnittmenge zwischen dem Sturm auf die Bastille und dem auf die Bayern näher bringen. Weitere Themen des Altherren-Duos: Die herzerwärmende Netflix-Serie über Herrn Neymar und Domenico Tedescos hohe Kunst der Weglassung. Ihr wollt reinhören? Dann klickt einfach auf das Foto!
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